Lesekoch Lese Motivation Rezepte

Meine Übungen können kostenlos genutzt werden, da ich ehrenamtlich arbeite.

Ich wünsche allen Lesepaten, Eltern, Großeltern, Trainern, Therapeuten und Lehrern viel Erfolg!

Siegbert Rudolph

Hier stelle ich mich vor!

Kurze Hinweise ...

Eszett - "Hör ich nicht!"

Da ich keinen Unterschied in meiner Umgebung zwischen s und ß höre, spreche ich ihn auch nicht. So geht es vielen Menschen vor allem in Süddeutschland. Dann sind Wörter mit ß Merkwörter. Neben meine PowerPoint-Üungen gibt es für Wörter mit ß jetzt auch Wortkarten zum Lernen. Mit Wortkarten lernen ist einfach und effizient! Die Wiederholungen machen es aus!Eszett Spaß

Mit verteilten Rollen ...

... lesen kann Abwechslung ins Übungsgeschehen bringen: neue Übungen Dialoglesen!

Homeoffice

Leseförderung im Homeoffice 2

Corona bremst die ehrenamtliche Leseförderung aus. Ich zeige im Video, wie man Leseförderung im Homeoffice betreiben kann.

Aufwärmübung

Leseanfänger tun sich oft besonders mit den Zwielauten und den Doppelkonsonanten schwer, ebenso wie mit dem h, wenn man es nicht hören sollte. Ich habe mir deshalb eine Übung dafür ausgedacht, die ich als „Aufwärmübung“ zunächst bei allen Übungen des Ordners „Für alle / Texte kurz und leicht“ als erste Übungsseite eingebaut habe.

Die Sprache der Tiere

Zwischendurch mal was anderes machen und Tierstimmen (Übung Tierquatsch 16) zuordnen!Tierstimmen zuordnen

Lustiges Online-Training ...

... mit Witzen, Silbenübungen, Lesepyramide und mehr. Individuelle Leseförderung trotz Corona mit meinen kurzen Witzeübungen!

Witz Schule 1 1

Alle Übungen in einem Rutsch

Gerade habe ich die gezippten Dateien auf den neuesten Stand gebracht. Registrierte Nutzer haben damit die Möglichkeit alle Dateien eines Ordners in einem Rutsch herunterzuladen. Die gezippten Ordner werden nach dem Login angezeigt.

Buchstaben-Sicherheit

Dass Kinder die Buchstaben sicher und vor allem schnell mit ihren Lauten benennen können, ist Voraussetzung für richtiges Üben. Sie können die Buchstabensicherheit mit Buchstabenkärtchen oder mit meiner Übung Buchstaben-Blitzlesen prüfen. Es sind die ersten beiden Dateien im Ordner Tests. Wackelkanditaten sind meist die Um- und Zwielaute.

Berühmte Katze

Berühmteste Katze Japans

In den großen Ferien habe ich Zeit, Übungen zu überarbeiten. Dabei war auch diese: Berühmteste Katze Japans!

Raten zwecklos

Alternativsätze

Warum soll ich die Wörter entziffern, wenn ich sie (meist) schneller erraten kann! Das denken viele Schüler mit Leseschwierigkeiten. Die Technik ist eine Angewohnheit, die abgewöhnt werden muss. Wenn die Lesesicherheit schon deutlich verbessert wurde, lese ich zusätzlich zu den normalen Übungen Texte mit Alternativsätzen (siehe Abb.), Ich erkläre, dass Aufmerksamkeit gefordert und Raten zwecklos ist. Ordner Ratetechnik!

Stolperei bei e nach ei

ei e

Heute hatte meine Schülerin Probleme, die Buchstaben "eie" (wie z.B. im Wort speien) richtig zu sortieren. Deshalb habe ich gerade die Übung ei-e erstellt.

Erfolgserlebnisse

Das Reh 5Vereinfachen, heißt eines meiner Lernprinzipien. Ich stelle immer wieder fest, dass Schüler mit für sie noch zu schwierigen Texten üben. Deshalb fange ich mit bewusst sehr einfach gehaltenen Texten an, damit die Kinder Erfolgserlebnisse erfahren. Ein Beispiel ist die Geschichte "Das Reh", die nur aus Wörtern mit einer Silbe besteht. Diese Übung und andere mit leichten Texten finden Sie in diesem Ordner.

Meine Rechenkärtchen zum Schneiden gibt es jetzt auch angepasst an perforierte Seiten. Mit Kärtchen täglich üben ist ideal. Literatur dazu!

Veborgene Tiere

Verborgene Tiere Mal anders üben: verborgene Tiere in Wörtern suchen und Sätze dazu lesen. Übung: Tierquatsch 20 "Verborgene" Tiere

Schlüsselkompetenz ...

Gruber Mittelschule k

... im Schulalltag und im täglichen Leben stärken! Damit hilft Peter Gruber, ehemaliger Schulleiter, Grund- und Mittelschülern.

Interview Zirndorf.TV

Typische Lesefehler ...

... zeigen die Ratetechnik.

Der Lesekoch-Blog

Donnerstag, 20 Oktober 2016 12:30

Kultusminister Spaenle in einem wohltuenden Interview

geschrieben von 

Recht hat er, unser Kultusminister Ludwig Spaenle, mit der Aussage im Interview mit der FN vom 20.10.2016: „Entscheidend sind nicht die Laptops, sondern die Lehrer!“ Er sieht zwar auch, dass die Digitalisierung das „Kerngeschäft schulischer Vermittlung“ verändert. Er stellt dazu aber fest: „Aber man muss aufpassen, dass der Lehrer Subjekt des Handelns bleibt und nicht zum Objekt wird.“ Da schmelze ich vor lauter Zustimmung fast dahin, und vergesse beinahe die Kritik. Zu meiner Freude tritt Kultusminister Spaenle auch der Forderung entgegen, ...

... die Informatik als neues Hauptfach aufzuwerten. Er stellt dazu fest, dass das nicht durchzusetzen ist, ohne etwas anderes wegzulassen: „Die Kompetenz in Sachen Digitalisierung muss geschärft werden, aber nicht zulasten der klassischen Kulturtechniken.“ Das übersehen all die, die andauernd neue Themen in der Grundschule verankern wollen. Die klassischen Kulturtechniken sind eben die Grundlage für alles, was es sonst noch in der Schule zu lernen gibt. Das, was man heute in der EDV lehrt, ist morgen schon nicht mehr aktuell. Und als Praktiker mit EDV-Erfahrung in der Wirtschaft füge ich noch hinzu: Ohne extra Personal für die Computer oder Tablets werden die schnell in Abstellkammern landen. Die Infrastruktur muss gepflegt werden, und dafür braucht man Personalkapazität. Ich hoffe, daran wird gedacht, wenn man die Pläne von Frau Wanka (5 Mrd. Euro für EDV an Schulen) umsetzt.

Noch zwei Punkte, für die doch noch etwas Geld zur Verfügung stehen sollte:

Der Kultusminister spricht auch von der individuellen Lernentwicklung der Kinder, die in der flexiblen Grundschule berücksichtigt wird. Da könnte man noch mehr tun, denn die Schulen müssen das auffangen bzw. ausgleichen, was heute zu Hause, aus welchen Gründen auch immer, nicht oder zu wenig geschieht. Die Grundschulen brauchen mehr Kapazität. Man müsste ihnen auch die Möglichkeit geben, gezielt mit ehrenamtlichen Kräften zu arbeiten, z.B. um den unterschiedlichen Lerngeschwindigkeiten beim Lesenlernen Rechnung zu tragen. Wenn die Grundschulen aktiv Unterstützung holen könnten, wäre viel gewonnen. Dazu müsste in der Schulverwaltung zuerst die Erkenntnis reifen, dass diese Hilfe notwendig ist. Es wäre ein großer Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit, und ganz nebenbei schafft das sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für Menschen, die nicht mehr im bezahlten Berufsleben tätig sein können. Ich bin auf diesem Gebiet schon engagiert.

Der Minister lässt keine Kritik am Niveau der Schulabschlüsse zu. Tatsächlich ist Bayern ja auch spitze in unserer Republik. Aber, wenn das Niveau wirklich so hoch ist, warum musste das Ministerium dann beim Qualifizierenden Mittelschulabschluss das Diktat abschaffen? Die Rechtschreibung ist notleidend, auch in Bayern. Das müsste nicht sein. (Siehe meinen Blog-Beitrag „Rückzug beim Diktat“)

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Bitte füllen Sie alle Pflichtfelder aus (*).

"Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte."
Arthur Schopenhauer

"Es gibt nichts Schöneres, als ein Buch aufzuschlagen und in eine Geschichte einzutauchen. Bücher lesen heißt wandern gehen." Vera C. Koin

© 2011 Siegbert Rudolph, realisiert durch PixelMechanics | grenzenlos digital