Der Lesekoch-Blog

Freitag, 28 Februar 2014 13:58

Bestätigung

geschrieben von 

Aus Süddeutsche.de: "Ein Team um Gerd Schulte-Körne, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der LMU München, hat in einer großen Meta-Analyse ausgewertet, welche Therapien helfen. Dabei wird zunächst gelernt, die einzelnen Laute und Silben zu unterscheiden und den entsprechenden Schriftbildern zuzuordnen. Erst nach und nach ...

... kommt die Eingliederung und Erkennung der Zeichen und Laute in Worten und Sätzen hinzu. Ein Ergebnis der Untersuchung ist auch, dass längere Förderung zu besseren Erfolgen führt als eine Kurzzeitintervention."
Das deckt sich mit meinen Erfahrungen. Und es macht deutlich, dass die altbewährte Methode, den Stoff zu vereinfachen, wenn man Neues erlernt, nun auch die wissenschaftliche Erforschung der Legasthenie erreicht hat. Legasthenie ist nichts anderes, als eine - aus welchen Gründen auch immer - angewöhnte falsche Lesetechnik. Und das, was hier von Wissenschaftlern verkündet wird, ist nichts anderes, als die Empfehlung, das Lesen richtig zu lernen. Es kommt darauf an, dass man sich Zeit für die grundlegenden Übungen nimmt und Wörter sicher entschlüsseln kann, ehe man beginnt, schnell zu lesen.

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"Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte."
Arthur Schopenhauer

Von Kindheit an war ich ein Freund des Lesens, und das bisschen Geld, das mir in die Hände kam, wurde für gute Bücher ausgegeben.
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