Der Lesekoch-Blog

Mittwoch, 19 Juni 2013 08:32

Auf den Punkt gebracht!

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Das ging mir durch den Kopf, als ich in der Zeitschrift des BLLV Nr. 3 vom 3. Juni 2013 einen Bericht las, in dem ein Umdenken beim Handschreiben gefordert wird. Gut, dass das Problem ist jetzt auch von berufsmäßigen Fachleuten erkannt und thematisiert wird. Bei einer BLLV-Tagung ist laut diesem Beitrag klar geworden: "Gut schreiben und gut lesen können, geht offensichtlich Hand in Hand, beides ist entscheidend für den Lernerfolg." Wenn diese Basistechniken nicht richtig beherrscht werden, ist die weitere Schulzeit - wie in meinem letzten Blogbeitrag geschrieben - quasi "auf Sand gebaut". Lesen Sie die Gründe, die der Autor Robert Haberer dafür benennt:

• Wer sicher und schnell schreiben kann, hat im Gehirn mehr Kapazität frei für andere Prozesse.
• Wer gut schreiben kann, kann dem Unterricht leichter folgen und lernt besser.
• Man kann rascher Notizen machen und schneller lesen, was gut für den Lernerfolg ist.
• Und dass man das, was man geschrieben hat, leichter behält, das - so dachte ich immer - wüsste eigentlich eh jeder.


Der Artikel in der Zeitschrift des BAYERISCHEN LEHRER UND LEHRERINNENVERBAND e.V. BLLV macht Hoffnung. Wir sollten die Grundschule stärken, denn in ihr werden die Voraussetzungen für späteres gutes Lernen geschaffen. Wir haben viel zu wenig Grundschullehrer. Ein einfacher Vorschlag: Englisch in der Grundschule abschaffen und die Zeit für Deutsch nutzen, um Basistechniken zu üben. Das kostet nicht einmal Geld, es gibt keinen Nachteil, der die Kinder betrifft, und die Kinder bekommen bessere Voraussetzungen für ihre weitere Schulzeit.


Ob die derzeit gelehrte Vereinfachte Ausgangsschrift dafür geeignet ist? "Vereinfacht" bedeutet hier Qualitätsabstriche und Zeitgewinn beim Lehren. Bezahlt wird das durch nur suboptimale Leistungen vieler Schüler. Der BAYERISCHE LEHRER UND LEHRERINNENVERBAND e.V. BLLV bietet phantastische Informationen dazu. Hier der Link: http://www.bllv.de/Handschrift-Tagung.8989.0.html


Warum der BLLV aber dafür ist, dass das phonetische Schreiben erhalten bleibt, das ist mir ein Rätsel. Damit befasse ich mich in einem späteren Blogbeitrag.

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Chinesisches Sprichwort, gehört von Dr. Birgit Kreß, Erste Bürgermeisterin Markt Erlbach

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