Lesekoch am Arbeitsplatz klein

Kurze Hinweise ...

Das stimmt was nicht!

 dumm gelaufen 3

Noch eine Herausforderung für schon etwas fortgeschrittene Schüler! Die Stolperstellen findet man nur, wenn man den Text nicht nur liest, sondern auch versteht. Die Texte "Da stimmt was nicht" sind ab der 3. bzw. der 5. Klasse jeweils im Ordner "Besondere Übungen" abgelegt.

Brautkleid bleibt Brautkleid ...

Zungenbrecher 1

Eine Herausforderung! Wenn Fortschritte erkennbar sind, kann man die Latte auch mal höher legen, aber nicht übertreiben. Und: helfen und loben!

Stolperwörter

Stolperwörter 2 neu

Da stolpern auch geübte Leser: Übung Stolperwörter 2! (Gefunden in der FB-Gruppe von Dina Beneken, für die Übung aufbereitet und ergänzt!)

Fantasiewörter

Neues von der Erfindermesse

Mal was anderes: Übung "Neues von der Erfindermesse", Fantasieartikel zuordnen und Texte dazu lesen! Ordner!

Raten zwecklos

Alternativsätze

Warum soll ich die Wörter entziffern, wenn ich sie (meist) schneller erraten kann! Das denken viele Schüler mit Leseschwierigkeiten. Die Technik ist eine Angewohnheit, die abgewöhnt werden muss. Wenn die Lesesicherheit schon deutlich verbessert wurde, lese ich zusätzlich zu den normalen Übungen Texte mit Alternativsätzen (siehe Abb.), Ich erkläre, dass Aufmerksamkeit gefordert und Raten zwecklos ist. Ordner Ratetechnik!

Stolperei bei e nach ei

ei e

Heute hatte meine Schülerin Probleme, die Buchstaben "eie" (wie z.B. im Wort speien) richtig zu sortieren. Deshalb habe ich gerade die Übung ei-e erstellt.

Buchstabensalat

Globus Buchstabensalat

Neue Übung "Buchstabensalat 2": Wörter finden durch Klicken auf die Buchstaben in der richtigen Reihenfolge. Ordner für Download

Homeoffice

Leseförderung im Homeoffice 2

Corona bremst die ehrenamtliche Leseförderung aus. Ich zeige im Video, wie man Leseförderung im Homeoffice betreiben kann.

Erfolgserlebnisse

Das Reh 5Vereinfachen, heißt eines meiner Lernprinzipien. Ich stelle immer wieder fest, dass Schüler mit für sie noch zu schwierigen Texten üben. Deshalb fange ich mit bewusst sehr einfach gehaltenen Texten an, damit die Kinder Erfolgserlebnisse erfahren. Ein Beispiel ist die Geschichte "Das Reh", die nur aus Wörtern mit einer Silbe besteht. Diese Übung und andere mit leichten Texten finden Sie in diesem Ordner.

Rechenkärtchen perforiert

Meine Rechenkärtchen zum Schneiden gibt es jetzt auch angepasst an perforierte Seiten. Mit Kärtchen täglich üben ist ideal. Literatur dazu!

Veborgene Tiere

Verborgene Tiere Mal anders üben: verborgene Tiere in Wörtern suchen und Sätze dazu lesen. Übung: Tierquatsch 20 "Verborgene" Tiere

Schlüsselkompetenz ...

Gruber Mittelschule k

... im Schulalltag und im täglichen Leben stärken! Damit hilft Peter Gruber Grund- und Mittelschülern.

Interview Zirndorf.TV

Typische Lesefehler ...

... zeigen die Ratetechnik.

Allgemeine Trainings-Tipps für Eltern!

Ich werde immer wieder von Eltern gefragt, wie man sein Kind zum Üben bringen kann. Die Frage kann ich pauschal nicht beantworten. Der Kern der Antwort ist aber: Das Kind muss sich freuen, dass sich Mama oder Papa Zeit dafür nehmen. Das klingt einfacher als es ist, denn in der Praxis ist es oft so, dass die Kinder jede Leseübung mit den Eltern verweigern. Warum: Weil sie merken, dass die Eltern unzufrieden mit der Leistung des Kindes sind. Es geht den Eltern oft zu langsam, und sie können Ihren Missmut nicht verbergen, wenn es Lesefehler gibt. Das Kind merkt diese Ungeduld, auch wenn nicht geschimpft wird. Machen Sie sich klar, dass Sie derjenige sind, der versagt hat, wenn das Kind nicht üben will! Und denken Sie daran, dass es nicht schlimm ist, wenn ein Kind mehr Zeit braucht. Das Personal an der Schule ist zu knapp dafür, das müssen schon Sie ran. Auch ein externer Trainer kann eine Hilfe sein, wenn er ein Vertrauensverhältnis zum Kind aufbauen kann.


Warum soll das Kind laut vorlesen? Die Frage, warum nicht Kontrollfragen nach dem Sinn des Gelesenen genügen, ist nicht unberechtigt. Abr zu Beginn des Lernprozesses kommt es sehr auf die Genauigkeit an. Denn das unsaubere Lesen schleift sich schnell ein.


Soll das Kind abends vorlesen? Oft wird der Rat gegeben, dass das Kind abends meist 7 oder 10 Minuten vorlesen soll. Das klingt nach einer machbaren Aufgabe. Aber man sollte es nur machen, wenn das Kind das auch gerne tut, denn nur dann bringt es wirklich etwas. Ansonsten übt man besser zu anderen Zeiten. Wenn das Kind beim Vorlesen die Eltern nicht ins Buch schauen lässt, ist das ein Alarmzeichen. Gerade intelligente Kinder können den Text, den sie nicht genau lesen können, in einwandfreiem Deutsch sinngemäß interpretieren. Vielleicht drehen Sie den Spieß mal um. Überraschen Sie Ihr Kind: „Heute lese ich dir mal etwas vor!“


Partnerschaftliches Lesen praktizieren! Wenn Sie vorlesen, dann lassen Sie das Kind immer wieder auf die Textstelle zeigen, bei der Sie gerade sind. Bauen Sie bewusst Lesefehler ein, auf die das Kind aufmerksam machen soll. Da wäre sogar ein kleines Belobigungssystem denkbar. Vereinbaren Sie mit dem Kind, dass es, wenn Sie das Vorlesen stoppen, dort zwei bis drei Wörter weiterliest, oder soweit, bis das Kind wieder an Sie abgibt. Wählen Sie dabei zunächst leichte Stellen oder solche Wörter aus, die im Text schon mal vorkamen. Machen Sie eine Wörtersuche, z.B. „Findest du dreimal ein bestimmtes Wort.“ Das Üben muss für das Kind mit Erfolgserlebnissen verbunden sein. Also loben Sie, aber sagen Sie nicht, dass eine schwache Leistung sehr gut war. Helfen Sie sich mit: „Das war doch schon viel besser.“ Machen Sie dem Kind Hoffnung! Sie können natürlich auch Sätze abwechselnd lesen, aber dabei sollten Sie dem Kind bei schwierigeren Wörtern mit ihrer Stimme helfen. Es gibt viele Möglichkeiten!


Alltagssituationen nutzen! Machen Sie Spiele, z.B. in der Stadt, beim Autofahren, überall gibt es Texte zu lesen. „Wo siehst du das Wort ...?“ Oder: „Das Auto vor uns gehört zu einer Schreinerei. Stimmt das?“ Oder besorgen Sie sich Spiele, bei denen es ums Lesen oder Buchstabieren geht. Aber achten Sie darauf, dass das Kind eine echte Chance hat. Vermeiden Sie unbedingt Blamagen. „Lies dem Opa mal vor, was das steht!“ Dieser Schuss kann nach hinten losgehen.


Schriftsteller und Sekretär spielen! Ich würde z.B., wenn ich ein Kind mit Leseschwierigkeiten hätte, meinem Kind etwas erzählen lassen und den Text am Computer mitschreiben. Die Korrektur würde ich mit dem Kind machen. Dann kann das Kind den Text in einer großen Schrift noch einmal lesen. Jeden Tag eine kurze Geschichte, die man am nächsten Tag auch wiederholen kann. Das Spiel hieße dann „Schriftsteller und Sekretär“. Ich habe das nie ausprobieren müssen, aber vielleicht tun Sie es mal?


Lesekochübungen: Bei meinen Leseübungen. die Sie sich im Downloadbereich abrufen können, arbeite ich mit vielen Wiederholungen. Sie werden von mir durch zusätzliche kleine Übungen rund um den Text geschaffen.


Bücher oder Zeitschriften: Wenn Sie mit Büchern lesen, dann nehmen Sie Bücher mit größerer Schrift und einer Silbenkennung. Picken Sie schwierige Wörter zuerst einzeln heraus. Lesen Sie diese im Silbenrhythmus mit dem Kind, und lassen Sie einzelne Passagen des Textes wiederholen. Machen Sie sanft auf jeden Fehler aufmerksam. Ich deute einfach mit dem Zeigefinger auf das betreffende Wort, ohne etwas zu sagen. Stoppen Sie vor schwierigen Wörtern oder Wörtern mit Problembuchstaben. Lassen Sie das Kind das Wort zuerst lautieren bzw. buchstabieren. Basteln Sie sich ein Leselineal, mit dem Sie immer nur ein Wort im Text freigeben. Meckern Sie bei Lesefehlern nicht, aber ziehen Sie das Lineal nur dann weiter, wenn das Wort korrekt gelesen wurde. Wenn notwendig, helfen Sie dabei über die schwierigen Passagen hinweg.


Es gibt eine Fülle guter Kinderbücher. Auf meiner Internetseite finden Sie Hinweise unter dem Punkt „Übungsmaterial“ im Hauptmenü Hinweise und Links. Geeignet sind auch Kinderzeitschriften wie die vom Domino Verlag. Vielleicht nehmen Sie sich auch eines meiner Lese-Hörbücher in den Ferien vor. Für Kinder mit Leseschwierigkeiten sind als Übergangslösung auch Bücher in einfacher Sprache geeignet, weil kaum schwierige Wörter vorkommen und eher ein Erfolgserlebnis erreicht wird.

 

Internet: Im Internet gibt es viele Übungsmöglichkeiten. Wenn es aber um das Lesen geht, hat die Arbeit mit einer Bezugsperson absolute Priorität. Bei älteren Schülern können auch gute Vorleseprogramme helfen, z.B. Sprint, das man für 60 Tage kostenlos testen kann.

 

Erfolgserlebnisse schaffen Hoffnung! Ganz wichtig ist die Motivation. Die ist nicht immer gottgegeben, weder bei den Eltern noch bei den Kindern. Motivation heißt, jemanden zum Wollen zu bringen. Pluspunkte kann man immer mit einem Eingeständnis sammeln. „Ich habe gelernt, wie wir beide besser üben können. Das möchte ich heute mit dir ausprobieren.“ Wenn das Kind merkt, dass man Verständnis für die Schwierigkeiten hat, und dass man helfen will, ist das ein guter Neuanfang.

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Lesen ist für den Geist, was Gymnastik für den Körper ist.

Joseph Addison, 1672 - 1719

 

"Es gibt nichts Schöneres, als ein Buch aufzuschlagen und in eine Geschichte einzutauchen. Bücher lesen heißt wandern gehen." Vera C. Koin

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