Welche technischen Hilfsmittel brauche ich?

Es kommt darauf an, ob sie mit den Schülern am PC arbeiten oder mit den gedruckten Unterlagen arbeiten wollen.

Im ersten Fall brauchen Sie: PC, Laptop oder Tablet mit Windows-Betriebssystem sowie PowerPoint von Microsoft.

Technische Voraussetzungen

Wenn das Training in der Schule stattfindet, kann dort meist ein PC der Schule genutzt werden.

Der eigene PC ist aber für die Vorbereitung des Trainings sehr wichtig. Wenn keine PowerPoint-Vollversion vorhanden ist, kann die Vorbereitung auch mit dem kostenlosen Viewer oder mit den PDF-Versionen der Übungen erfolgen. Diese können auf einfache Art heruntergeladen werden: PDF Dateien. Sie können auch mit den ausgedruckten Unterlagen der PDF-Versionen arbeiten. Bitte beachten: Lösungen abdecken, evtl. Leselineal verwenden. Manchmal gibt es eigene Seiten für das Üben mit den gedruckten Unterlagen.

Die Betriebssystemversion sollte größer als Windows XP sein.

Ein wichtiger Hinweis betrifft die Makros. Diese sind von PowerPoint in der Standardeinstellung nämlich gesperrt. Sie müssen entweder für jede Übung oder generell freigeschaltet werden. Wie das geht, das beschreibe ich in einem Dokument, das im Downloadbereich - Ü 03 Wie werden die Makros für den Lesekoch freigeschaltet? - heruntergeladen werden kann.

Auf Anfrage kann für begrenzte Einzelfälle eine von den Aktivsenioren oder dem Verein 1-2-3e.V. gespendete PowerPoint-Vollversion zur Verfügung gestellt werden. Diese Versionen dürfen aus rechtlichen Gründen nur für die Leseförderung mit dem System Lesekoch verwendet werden.

Wer will, kann auch eigene Übungen erstellen. Ich helfe gerne dabei.

Bei Einsatz des kostenlosen PowerPoint-Viewers sind meine Makros leider nicht lauffähig, da diese nur von der Vollversion unterstützt werden. Mit einem Makro kann man z.B. die Anzeigegeschwindigkeit der Wörter oder Buchstaben am PC einstellen. Beim Viewer muss man mit der voreingestellten Geschwindigkeit üben. Bei manchen Makros kann man auf zu suchende Informationen im Text (z.B. Fehler) klicken. Beim Viewer funktioniert das nicht, aber der Schüler kann ja die zu suchende Information trotzdem benennen.

Für Interessierte stelle ich noch dar, wie ich auf die Nutzung des Computers für die Leseförderung gekommen bin:

Mein größtes Problem am Anfang meiner Leseförderung war, zu erkennen, warum meine Schülerin so schwach las, vor allem, warum sie etwas las, was gar nicht auf dem Papier stand, wobei oft das Wortbild keinerlei Ähnlichkeit mit dem Gelesenen hatte.

Aus "der" wurde zum Beispiel "die". Aber diese Wörter konnte meine Schülerin, wenn ich sie isoliert lesen lies, leicht richtig entschlüsseln. Wenn aber statt "die Garben" gelesen wurde "der Graben", dann macht das deutlich, dass der Artikel überhaupt nicht "gelesen" wurde. Die Leserin hat sich am Wort "Garben" orientiert. Dieses Wort war ihr nicht geläufig. Es sieht so ähnlich aus wie "Graben". Und deshalb wurde es gelesen. Der Artikel wurde im Unterbewusstsein einfach angepasst.

Als ich eine Schülerin einmal fragte, warum sie "das Gesicht" gelesen hat, und nicht "die Gischt", antwortete sie, dass in dem Wort doch ein G, ein i, ein s, ein ch, ein t, enthalten ist, und es deshalb doch wohl nur "Gesicht" heißen könne.

Ich kam dann auf die Idee, meiner Schülerin den Text mit einem Leselineal Wort für Wort freizugeben, damit sie genau das Wort lesen muss, welches ich gerade mit dem Leselineal offen gelegt habe.

Und dann dachte ich mir, dass ich das mit dem Computer viel eleganter machen könnte. Und das funktioniert wirklich sehr gut.

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Lesen ist für den Geist, was Gymnastik für den Körper ist.

Joseph Addison, 1672 - 1719

 

"Wer zu lesen versteht, besitzt den

Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten."

Aldous Huxley 1894 - 1963

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