Oma Grete erzählt
Kapitel 05
Übungen von Siegbert Rudolph
Kapitel 05 Feuer machen
Feuer anmachen war eine komplizierte Handlung: Zuerst steckte Mama zerknülltes Papier, auch Rinde oder Tannenzapfen, in den Herd und zündete das an. Sobald alles gut brannte, kamen kleinere Scheite aus Tanne dazu. Schließlich gab man dicke Buchenscheite hinein, die sehr langsam verbrannten. Sofern Kohle vorhanden war, konnte man nun mit Eierkohlen oder Briketts, das ist gepresste Steinkohle, die Wärme lange genießen.
Ohne Kohle mussten wir das Feuer ständig beobachten und bei Bedarf Holz nachlegen.
Da Heizmaterial generell knapp war, wurde meist nur der Küchenherd beheizt. Dadurch war es wenigstens in der Küche immer mollig warm. Hier spielte sich das Familienleben ab. In dieser Zeit entstand der Begriff der "Wohnküche". Das war eine Küche mit großem Tisch, Eckbank und Stühlen. Hier wurde gegessen, gelesen, Radio gehört, Hausaufgabe gemacht und gespielt.
Das Wohnzimmer wurde nur an Weihnachten oder besonderen Feiertagen beheizt und benutzt.
Eine sehr einfache Art der Energiebremse kennt ihr heute gar nicht mehr: In der kalten Jahreszeit hängte man zusätzliche "Winterfenster" von außen vor die richtigen Fenster. Zwischen diesen Fensterscheiben konnte man Lebensmittel parken, denn da blieb alles schön kühl.
Übungen
Feuer machen war damals ganz einfach. JA/NEIN
Feuer wurde mit Papier, Rinde oder Tannenzapfen angemacht. JA/NEIN
Buchenscheite brennen sehr schnell. JA/NEIN
Aus Eiern konnte man auch Briketts machen. JA/NEIN
Heizmaterial war reichlich vorhanden. JA/NEIN
„Generell“ bedeutet „allgemein“. JA/NEIN
In der Küche war es immer mollig kalt. JA/NEIN
Nur am Freitag wurde das Wohnzimmer beheizt. JA/NEIN
Im Winter dienten Winterfenster als Kühlschrank. JA/NEIN
Feuer machen war damals eine komplizierte Handlung.
- Diese brannten sehr langsam.
- Das Feuer musste ständig beobachtet werden.
- Man hat sich dort so richtig wohlgefühlt.
- Es war eine sehr schwierige Sache.
- Darin spielte sich das Familienleben ab.
- Fast nirgends gab es welches.
Heizmaterial war damals generell knapp.
- Man hat sich dort so richtig wohlgefühlt.
- Es war eine sehr schwierige Sache.
- Darin spielte sich das Familienleben ab.
- Fast nirgends gab es welches.
- Diese brannten sehr langsam.
- Das Feuer musste ständig beobachtet werden.
In der Küche war es immer mollig warm.
- Diese brannten sehr langsam.
- Das Feuer musste ständig beobachtet werden.
- Man hat sich dort so richtig wohlgefühlt.
- Es war eine sehr schwierige Sache.
- Darin spielte sich das Familienleben ab.
- Fast nirgends gab es welches.
Zum Schluss kamen dicke Buchenscheite in den Herd.
- Man hat sich dort so richtig wohlgefühlt.
- Es war eine sehr schwierige Sache.
- Darin spielte sich das Familienleben ab.
- Fast nirgends gab es welches.
- Diese brannten sehr langsam.
- Das Feuer musste ständig beobachtet werden.
Damals entstand der Begriff „Wohnküche“.
- Das Feuer musste ständig beobachtet werden.
- Man hat sich dort so richtig wohlgefühlt.
- Es war eine sehr schwierige Sache.
- Diese brannten sehr langsam.
- Darin spielte sich das Familienleben ab.
- Fast nirgends gab es welches.