Oma Grete erzählt
Kapitel 15
Übungen von Siegbert Rudolph
Kapitel 15 Waschtag
Bis zur Einführung der Waschmaschine in den 50er Jahren wechselte man die Wäsche nicht so häufig wie heute. Der monatliche Waschtag war nämlich ein sehr arbeitsintensiver Akt. Daher hieß es in der Regel: "Mach dich nicht schmutzig. Mit diesem Kleid musst du morgen zur Schule gehen!"
Am Vorabend des Waschtages weichte Mama die Wäsche in kaltem Wasser ein. In dieser sogenannten "Waschküche" im Keller befand sich ein beheizbarer Waschkessel. Außerdem gab es einige unterschiedlich große Zinkwannen, sowie verschiedene Geräte zum Schrubben und Auswinden und einen Arbeitstisch.
Morgens band sich meine Mutter zunächst ein Kopftuch um, um die Frisur zu schonen.
Dann ging sie in den Keller und heizte den Kessel mit Holz oder Kohle an. Nun wurde die Wäsche je nach Beschaffenheit "gekocht", geschrubbt, warm gewaschen, gespült und ausgewunden. Alles geschah von Hand. Mutter musste die heiße und schwere Wäsche aus dem Kessel in die Wannen zum Spülen befördern. Dazu benutzte sie einen sehr großen Holzlöffel.
Bei manchen Haushalten gab es ein Gerät mit einer Kurbel. Damit konnte man die Wäsche auswringen. Aber das hatten wir leider nicht. Schließlich kam die feuchte Wäsche in großen Körben in den Garten zum Trocknen.
Dafür wurde die Wäscheleine mit gespreizt aufgerichteten Holzstangen aufgespannt. In manchen Gärten gab es auch fest montierte Wäscheleinen.
Die Klammern waren aus Holz und gingen nicht so schnell kaputt.
An solchen Tagen war meine Mutter nicht gut zu sprechen. Am besten machte man sich so unsichtbar wie möglich.
Wenn ich aus der Schule kam, gab es entweder Grießbrei oder eine Suppe. Das Kochen sollte schließlich schnell gehen und wenig Arbeit machen.
Einmal setzte es auch eine Ohrfeige, weil ich mit meiner Freundin zwischen der frisch aufgehängten Wäsche Verstecken spielte.
Tisch- und Bettwäsche brachten wir nach dem Trocknen auf einem Leiterwagen zum Mangen.
Die Mangel, das ist eine schwere, beheizte Walze, zum Glätten von großen Wäschestücken. Anders als heute blieb man in der Mangelstube dabei. Man nahm die geglätteten Teile selbst aus der Mangel und faltete sie dann zusammen. Die kleinen Teile wurden mit einem elektrischen Bügeleisen zuhause gebügelt.
Nach so einem arbeitsreichen Tag hatte man wieder Lust auf etwas Gutes und Nahrhaftes. Manchmal gab es mein Lieblingsessen, nämlich Kässpätzle.
Kässpätzle
500 Gramm Mehl, 5 Eier, 1-2 Teelöffel Salz, Wasser, geriebener Schweizer Käse oder andere Käsesorten, ein bis zwei Zwiebeln.
Aus den Zutaten wird ein möglichst fester Teig gerührt. Er soll schwer reißend vom Löffel fallen. Dann wird der Teig durch ein Spatzensieb oder einen Spätzleschwab" in einen Topf mit kochendem Salzwasser gedrückt. Sobald die Spätzle aufwallen, kommen sie aus dem Wasser und in eine warme Schüssel. Nebenbei bräunt man die geschnittenen Zwiebeln mit viel Fett in einer Pfanne an. Die Spätzle werden mit Käse und Zwiebeln gemischt und mit Pfeffer und Salz gewürzt. Dazu gibt es einen grünen Salat.
Mein Tipp: Lieber etwas mehr kochen, es schmeckt sooo gut.
Übungen
Die Wäsche wurde damals täglich gewechselt. JA/NEIN
Auf den Waschtag freuten sich alle. JA/NEIN
Die Waschküche war im Keller. JA/NEIN
In der Waschküche befanden sich auch einige Zinkkannen. JA/NEIN
Die große Wäsche wurde zum Mangeln außer Haus gebracht. JA/NEIN
Grete bekam eine Ohrfeige, weil sie zwischen der frisch aufgehängten Wäsche Verstecken gespielt hatte. JA/NEIN
Der monatliche Waschtag war arbeitsintensiv.
- Sie war grantig und schnauzte einen schnell an.
- Die Wäscheklammern waren aus Holz.
- könnte man ihn auch als anstrengenden Vorgang bezeichnen.
- Es gab sehr viel zu tun, und man musste sich richtig plagen.
- Das war eine Mangel, mit der man die Wäsche glätten konnte.
- Das heißt, sie wurde geglättet.
Statt den Waschtag als arbeitsreichen Akt zu bezeichnen,
- Es gab sehr viel zu tun, und man musste sich richtig plagen.
- Das war eine Mangel, mit der man die Wäsche glätten konnte.
- Die Wäscheklammern waren aus Holz.
- könnte man ihn auch als anstrengenden Vorgang bezeichnen.
- Das heißt, sie wurde geglättet.
- Sie war grantig und schnauzte einen schnell an.
Manche Haushalte hatten ein Gerät mit einer Kurbel.
- Es gab sehr viel zu tun, und man musste sich richtig plagen.
- Das war eine Mangel, mit der man die Wäsche glätten konnte.
- Das heißt, sie wurde geglättet.
- Sie war grantig und schnauzte einen schnell an.
- Die Wäscheklammern waren aus Holz.
- könnte man ihn auch als anstrengenden Vorgang bezeichnen.
Am Waschtag war die Mutter nicht gut zu sprechen.
- Die Wäscheklammern waren aus Holz.
- könnte man ihn auch als anstrengenden Vorgang bezeichnen.
- Es gab sehr viel zu tun, und man musste sich richtig plagen.
- Das war eine Mangel, mit der man die Wäsche glätten konnte.
- Sie war grantig und schnauzte einen schnell an.
- Das heißt, sie wurde geglättet.
Die Wäsche kam zum Mangen.
- Es gab sehr viel zu tun, und man musste sich richtig plagen.
- Das war eine Mangel, mit der man die Wäsche glätten konnte.
- Sie war grantig und schnauzte einen schnell an.
- Die Wäscheklammern waren aus Holz.
- könnte man ihn auch als anstrengenden Vorgang bezeichnen.
- Das heißt, sie wurde geglättet.