Pfennigfuchser

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Pfennigfuchser (nach Eugen Roth)
Ich weiß nicht, ob es so eisern sparende Leute auch heute noch gibt. Ich erinnere mich ziemlich genau an den Obersekretär Iglhaut und seine Frau, die in unserer unmittelbaren Nachbarschaft wohnten. Er spaltete die eh schon kleinen Zündhölzchen um damit zweimal anzünden zu können. Und wenn er die Suppe warm machen wollte, hielt der die Suppenschüssel über die Petroleumlampe. Er war ein richtiger Pfennigfuchser. Seine Frau war genauso. Sie tat am Anfang eines Monats das Geld für jede geplante Ausgabe in ein eigenes Schächtelchen. Der Obersekretär lieferte jeden Monat sein Gehalt ab. Von seiner Frau bekam er sein Bier- und Tabakgeld ausgehändigt. Wenn der Obersekretär dann spät abends bei einem Glas Bier saß, und es seine Frau auch nach einem Schluck davon gelüstete, dann sagte sie: „Lass mich auch einmal trinken, ich zahl es dir dann schon." Und dann schätzten beide genau ab, wie viel die Frau trank. Sie beglich dann umgehend ihre Schulden bei ihrem Mann, zwei oder drei Pfennige (heute: Cent).

Auswahl:

abends, blechern, eigenes, eisern, genau, gestern, großen, heute, jeden, kalt, keinen, keiner, kleinen, morgens, richtiger, seiner, selten, umgehend, unmittelbaren, warm, ziemlich

Quelle: nach Eugen Roth

"Alle guten Worte dieser Welt stehen in Büchern."

Chinesisches Sprichwort, gehört von Dr. Birgit Kreß, Erste Bürgermeisterin Markt Erlbach

"Es gibt nichts Schöneres, als ein Buch aufzuschlagen und in eine Geschichte einzutauchen. Bücher lesen heißt wandern gehen." Vera C. Koin

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