15 Reisen

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"Bitte lassen Sie mich auf keinen Fall verschlafen! Ich muss rechtzeitig raus!", sagt der Reisende und gibt dem Schlafwagenschaffner ein gutes Trinkgeld. "Ich muss auf jeden Fall in Koblenz aussteigen. Wenn es nicht anders geht, dann schmeißen Sie mich mit Gewalt aus dem Zug. Ich habe nämlich einen furchtbar festen Schlaf." Der Schaffner streicht mit Freude das Trinkgeld ein und meint: "Sehr wohl, mein Herr, Sie können sich auf mich verlassen!" Als der Zug in Köln, der Station nach Koblenz einfährt, erwacht dieser Reisende und ruft wutschnaubend den Schaffner herbei. Er macht ihn nach allen Regeln der Kunst zur Schnecke und endet mit den Worten: "Sie sind ein verdammter Trottel!" Der Schaffner aber lächelt nur milde. Der vergessene Reisende brüllt: "Regt Sie denn das gar nicht auf?" Der Schaffner voller Wehmut: "Nach unten", entgegnet der Kapitän.
Auf einem kleinen Flugplatz wird die Reise ins abgelegene Naturschutzgebiet fortgesetzt. Die Passagiere hören mit gemischten Gefühlen ein Gespräch zwischen dem Piloten des kleinen Probellerflugzeugs und der Fluggesellschaft. Der Pilot bestand darauf, erst zu starten, wenn die Motoren ausgetauscht wurden. Nach einer Stunde startet die Maschine endlich. Ein Passagier will von der Stewardess wissen, ob die Motoren tatsächlich so schnell ausgetauscht werden konnten. Die Stewardess: "Kompliment mein Herr, aber wir legen erst an."
Der Tourist auf dem Bauernhof zum Bauern: "Scheinbar bin ich Ihrem Schwein sympathisch, es will ständig mit mir in mein Zimmer." Der Bauer: "Die Motoren nicht, aber der Pilot!"
Ein schwergewichtiger Mann stürmt schnaufend mit zwei Koffern auf die Landungsbrücke, schleudert sein Gepäck auf das zwei Meter vom Ufer entfernte Schiff und springt tollkühn hinüber. Stolz ruft er dem Kapitän zu: "Sehen Sie, ich habe es noch geschafft!" Der Kapitän lächelt: "Wau-wau!"
Ein Vater mit fünf Kindern sitzt im Schnellzug. Es ist ein Geschreie und Gejohle, und es wird herumgeturnt. Einem älteren Mitreisenden platzt der Kragen: "Wenn Sie hier nicht augenblicklich für Ruhe sorgen, dann passiert etwas!" Der Vater: "Wissen Sie, meine Kleinste hat gerade in die Hose gemacht. Der Klaus hat unsere Fahrkarten verschluckt. Meine Frau ist beim Umsteigen verloren gegangen. Gerade habe ich festgestellt, dass wir im falschen Zug sitzen. "Kein Wunder, schließlich wohnt es im Winter ja dort."
Herr Meier macht Urlaub in China und geht in ein nobles Restaurant. Der Kellner spricht weder Deutsch noch Englisch. Also zeigt Herr Meier einfach mit dem Finger auf die Speisekarte. Wenig später bringt der Kellner einen Teller mit Fleischspießchen. Herr Meier probiert und zeigt auf den Teller: "Quakquak?" Der Kellner schüttelt den Kopf: Womit wollen Sie mir denn da noch drohen?"
  "Ach, mein Herr, Sie hätten den schimpfen hören sollen, den ich in Koblenz rausgesetzt habe!"
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"Alle guten Worte dieser Welt stehen in Büchern."

Chinesisches Sprichwort, gehört von Dr. Birgit Kreß, Erste Bürgermeisterin Markt Erlbach

Von Kindheit an war ich ein Freund des Lesens, und das bisschen Geld, das mir in die Hände kam, wurde für gute Bücher ausgegeben.
Benjamin Franklin

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