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Die gefesselte Wolke – Text mit 462 Wörtern + Übungen

Zuerst werden – quasi zum Aufwärmen – einige Wörter des Textes geübt.

Klick in das Feld, um zu starten.

Wiederholungen bringen Sicherheit, also einige Sätze mehrmals lesen, dann gern auch schneller.

WebReader: Das Wort Lasso wird nicht korrekt gelesen.

Die gefesselte Wolke

Jakob und Josef
lagen oft im Gras
und schauten
zum Himmel hoch.
Jakob überlegte:
„Wir müssten eine Wolke einfangen
und sie fesseln.“
Und Josef sagte:
„Dann könnte sie uns
wie ein Pferdchen
über den Himmel ziehen.“

Zu der Zeit,
als Jakob und Josef die Wolken bestaunten,
da war das Flugzeug
noch nicht erfunden.
Aber Wolken kann man doch nicht
mit dem Lasso einfangen!
Die beiden hatten bald
eine bessere Idee:
„Wenn Feuer brennt,
steigt Rauch hoch.
Den fangen wir in einem Sack auf.
Vielleicht zieht der uns dann
bis zum Himmel hinauf!“

Josef besorgte einen leeren Mehlsack.
Der war aus einem feinen Stoff.
Weil da kein Mehl durchfiel,
konnte daraus auch der Rauch
nicht gleich entweichen.
Dann entfachten die beiden
ein Feuerchen.
Sie hielten den Sack darüber.
Und wirklich:
Er füllte sich mit Rauch,
wurde prall und zog nach oben.
Aber wenn sie ihn losließen,
dann zischte der eingefangene Rauch
wieder heraus.

Also bauten Jakob und Josef ein Gestell.
Sie nähten sich selbst
einen ganz großen Sack,
den sie darin einhängten.
Als der prall mit Rauch gefüllt war,
sah er wie ein großer Ball aus.
Jakob rief: „Das ist ein Ballon!“
Tatsächlich!
Mit heißem Rauch gefüllt,
stieg der Ballon in die Höhe
und schwebte eine Weile in der Luft.
Von allen Seiten
kamen die Nachbarn
neugierig angelaufen.

Eines Tages hörte auch der König davon.
Für ihn bauten Jakob und Josef
einen noch viel, viel größeren Ballon.
Einen so großen,
dass der viele Rauch,
der da hineinpasste,
sogar einen Menschen
in die Höhe heben konnte.
Dazu musste jemand
in den Korb steigen,
den die beiden Brüder
an den Ballon hängten.

Als sie aber überlegten,
wer von ihnen mitfliegen sollte,
da fanden sie dann doch:
„Das soll zuerst jemand tun,
der Flügel hat, um damit,
wenn nötig,
wieder vom Himmel
herunterfliegen zu können!“
Und so packte Jakob
einen Gockelhahn
und Josef
eine Ente vom Hühnerhof.
Das Schäfchen,
das auch dort herumlief,
hüpfte auch zum
Federvieh in den Korb.

Auf dem Platz vor dem Königsschloss
prasselte ein großes Feuer.
Der gewaltige Rauch hatte bereits
einen riesigen Ballon gefüllt.
Jakob und Josef
ließen den Ballon vom Seil los.
Sofort stieg dieser hoch
und höher über die Bäume hinweg.
Der König und die Königin
und alle,
die dabei zusahen,
waren sprachlos
und dachten an Zauberei.
Nach zehn Minuten
sank der Ballon
wieder in die Tiefe.
Die Luftfahrer wurden wohlbehalten
aus dem Korb geholt.
Bloß der Hahn humpelte ein wenig.
Aber nur,
weil ihn das Schaf
aus Versehen getreten hatte.

Du bist heute nicht mehr sprachlos,
wenn du einen
Heißluftballon am Himmel entdeckst.
Er fliegt nicht mit Zauberei,
sondern mit heißer Luft.
Die steigt immer hoch!
Die Brüder Jakob und Josef aus Frankreich
haben das vor langer Zeit herausgefunden.
Ihr Familienname Montgolfier
wird „Montgolfjee“ ausgesprochen.

Wo liegt Frankreich?

Tschechien

Deutschland

Frankreich!

Spanien

Du bist der Lehrer, Klick genau auf den Fehler in jeder Zeile!


Jakob überlegte, wie er die Wokle fesseln könnte.
Man müsste die Wolken mit einem Lasso einfagnen.
Der mit Rauch gefüllte Sack war eine Ballon.
Wo Feuer brennen, stiegt Rauch auf.
Der König und die Königin waren sprachlos und dachten an Zauderei.

Zusatzübung Wörterschlange

Schreibe die Nomen in der richtigen Reihenfolge auf und vergleiche mit der Liste unten!

Derballonstiegindiehöheundfloghochüberdiebäumeamhimmel.

Nachzehnminutensankderballonwiederindietiefe.

Alleluftfahrerwurdenwohlbehaltenausdemkorbgeholt.

Ballon Höhe Bäume Himmel Minuten Ballon Tiefe Luftfahrer Korb

Wörterassoziationen

schnell: 100ms, mittel: 250ms
zischte wischte fischte fischt Gischt Gicht Licht Licht Gicht Gischt fischt fischte wischte zischte Rauch auch Schlauch Bauch Hauch Lauch Strauch Strauch Lauch Hauch Bauch Schlauch auch Rauch einhängten einzwängten einengten einrenkten einrenkten einengten einzwängten einhängten passen fassen Tassen lassen fassen Gassen hassen Kassen Klassen Massen nassen passen Rassen Rassen passen nassen Massen Klassen Kassen hassen Gassen fassen lassen Tassen fassen passen gefüllt gefällt zerfällt verfällt Verfall Zufall Ausfall Reinfall Einfall Unfall Unfall Einfall Reinfall Ausfall Zufall Verfall verfällt zerfällt gefällt gefüllt

Welches Wort passt nicht in die Reihe?


wohlbehalten gesund heil verletzt unversehrt
prall voll randvoll schlaff proppenvoll
schweben fliegen gleiten segeln schwafeln
humpeln rumpeln hinken lahmen

Blitzlesen

Langsam anfangen und dann steigern! Wiederholungen bringen Sicherheit und damit Schnelligkeit! 

Beim Wiederholen wird automatisch neu sortiert!

Zum Schluss noch einmal der Artikel als Fließtext! Viel Erfolg!

Die gefesselte Wolke

Jakob und Josef lagen oft im Gras und schauten zum Himmel hoch. Jakob überlegte: „Wir müssten eine Wolke einfangen und sie fesseln.“ Und Josef sagte: „Dann könnte sie uns wie ein Pferdchen über den Himmel ziehen.“

Zu der Zeit, als Jakob und Josef die Wolken bestaunten, da war das Flugzeug noch nicht erfunden. Aber Wolken kann man doch nicht mit dem Lasso einfangen! Die beiden hatten bald eine bessere Idee: „Wenn Feuer brennt, steigt Rauch hoch. Den fangen wir in einem Sack auf. Vielleicht zieht der uns dann bis zum Himmel hinauf!“

Josef besorgte einen leeren Mehlsack. Der war aus einem feinen Stoff. Weil da kein Mehl durchfiel, konnte daraus auch der Rauch nicht gleich entweichen. Dann entfachten die beiden ein Feuerchen. Sie hielten den Sack darüber. Und wirklich: Er füllte sich mit Rauch, wurde prall und zog nach oben. Aber wenn sie ihn losließen, dann zischte der eingefangene Rauch wieder heraus.

Also bauten Jakob und Josef ein Gestell. Sie nähten sich selbst einen ganz großen Sack, den sie darin einhängten. Als der prall mit Rauch gefüllt war, sah er wie ein großer Ball aus. Jakob rief: „Das ist ein Ballon!“ Tatsächlich! Mit heißem Rauch gefüllt, stieg der Ballon in die Höhe und schwebte eine Weile in der Luft. Von allen Seiten kamen die Nachbarn neugierig angelaufen. Eines Tages hörte auch der König davon. Für ihn bauten Jakob und Josef einen noch viel, viel größeren Ballon. Einen so großen, dass der viele Rauch, der da hineinpasste, sogar einen Menschen in die Höhe heben konnte. Dazu musste jemand in den Korb steigen, den die beiden Brüder an den Ballon hängten.

Als sie aber überlegten, wer von ihnen mitfliegen sollte, da fanden sie dann doch: „Das soll zuerst jemand tun, der Flügel hat, um damit, wenn nötig, wieder vom Himmel herunterfliegen zu können!“ Und so packte Jakob einen Gockelhahn und Josef eine Ente vom Hühnerhof. Das Schäfchen, das auch dort herumlief, hüpfte auch zum Federvieh in den Korb.

Auf dem Platz vor dem Königsschloss prasselte ein großes Feuer. Der gewaltige Rauch hatte bereits einen riesigen Ballon gefüllt. Jakob und Josef ließen den Ballon vom Seil los. Sofort stieg dieser hoch und höher über die Bäume hinweg. Der König und die Königin und alle, die dabei zusahen, waren sprachlos und dachten an Zauberei. Nach zehn Minuten sank der Ballon wieder in die Tiefe. Die Luftfahrer wurden wohlbehalten aus dem Korb geholt. Bloß der Hahn humpelte ein wenig. Aber nur, weil ihn das Schaf aus Versehen getreten hatte.

Du bist heute nicht mehr sprachlos, wenn du einen Heißluftballon am Himmel entdeckst. Er fliegt nicht mit Zauberei, sondern mit heißer Luft. Die steigt immer hoch! Die Brüder Jakob und Josef aus Frankreich haben das vor langer Zeit herausgefunden. Ihr Familienname Montgolfier wird „Montgolfjee“ ausgesprochen.