Als die Erde geboren wurde

Text mit 333 Wörtern + Übungen

Quelle: Floh, Domino Verlag

Zuerst werden – quasi zum Aufwärmen – einige Wörter des Textes geübt.

Klick auf ein Wortfeld, um zu starten.

Kurze, besonders lesefreundliche Zeilen

Die Geschichte der Erde

Quelle: Floh, Domino Verlag

Als die Erde geboren wurde

Das ist rund viereinhalb Milliarden Jahre her.
Diese Zahl schreibt man so: 4.500.000.000!
Aber unter einer Zahl mit so vielen Nullen
kann sich kaum jemand etwas vorstellen.
Um diese lange Zeitspanne
besser zu überblicken,
denken wir uns deshalb,
die Erde wäre erst
vor 60 Minuten entstanden.

In der ersten Minute

Die glühende Oberfläche der Erde
wurde fest
und begann abzukühlen.
Das Wasser stieg als Dampf auf,
fiel aber als Regen wieder herunter,
um erneut zu verdampfen.

Nach 8 Minuten

Als die Oberfläche der Erde
ausgekühlt war,
bildete sich ein riesiges Meer.
In diesem Urmeer
entstanden grüne Fäden – Algen,
die ersten Pflanzen!
Sie gaben viel Sauerstoff
an das Wasser ab.

Nach 45 Minuten

Jetzt konnten sich die Tiere entwickeln.
Aus winzigen Urtierchen
entstanden Quallen, Muscheln,
Seeigel und Fische.

Nach 53 Minuten

Wasserpflanzen streckten ihre Stängel ans Ufer
und kletterten an Land.
Aus Schachtelhalmen und Farnen
entwickelten sich
die ersten Nadelbäume.

Nach 54 Minuten

Auch Fische krochen
mit ihren Flossen
an Land
und lernten, Luft zu atmen.
Aus ihnen wurden Lurche
und Kriechtiere, Saurier und Vögel.

Nach 59 Minuten

Es wurde kühler auf der Erde.
Die Saurier starben aus,
weil sie sich nicht schnell genug
anpassen konnten.
Die Säugetiere schon!
Jetzt begann ihre große Zeit.

Nach 59 Minuten und 30 Sekunden

Es entwickelten sich unterschiedliche Säugetiere
wie Mäuse, Löwen, Pferde und Affen.
Ein affenähnliches Wesen fing an,
aufrecht zu gehen
und sein Fell zu verlieren.
Es lernte,
mit den Händen zu greifen
und zu überlegen.
Es wurde immer klüger.

Nach 59 Minuten und 58 Sekunden

Die ersten Menschen leben auf der Erde.
Sie haben es geschafft,
hier die Bestimmer zu werden.
Leider sind,
seit wir das „Kommando“
auf der Erde übernommen haben,
viele der anderen Lebewesen ausgestorben.
Wir verdrängen Tiere und Pflanzen.

Wir beeinflussen sogar das Klima,
denn wir passen
unser Leben
nicht mehr an die Umwelt,
sondern die Umwelt
an unsere Bedürfnisse an.
Wissenschaftler warnen uns,
dass das auf Dauer
nicht gut gehen kann.

Betrachtung der Entwicklungsgeschichte der Erde auf einer Zeitschiene

Die Zeit, in der wir Menschen existieren, ist auf dieser Zeitschiene kaum zu sehen.

Lesepyramide

Klick ins Feld!
Die Menschen sind die Bestimmer. Die Menschen auf der Erde bestimmen mit ihren Bedürfnissen und Entscheidungen die Umwelt. Während sich alle anderen Lebewesen an die Bedingungen auf der Erde angepasst haben, passt der Mensch die Umwelt an seine Bedürfnisse an. Die Menschen, die heute mit der Befriedigung ihrer Bedürfnisse die Umwelt beeinflussen, machen nur einen winzigen Teil der Erdgeschichte aus.

Lesequatsch

Das Urmeer

Am Anfang war das große Urmeer.
Dieses Urmeer gibt es nicht mehr.
Wenn es aber gäbe ein Meer,
in dem viele Uhren schwämmen einher,
dann hätten wir ein Meer mehr,
nämlich das einzigartige Uhrmeer!

Die Falle in der Qualle

Entfernst bei den Quallen du ein l,
dann ändert sich das Wort ganz schnell.
Zu Qualen werden jetzt die Quallen.
Beide tun mir nicht gefallen!

Du bist der Lehrer, Klick genau auf den Fehler in jeder Zeile!

Bei der Entwicklungsgeschichte der Erde ist eine lange Zeitspanne zu überbicken.
Die glühende Erdoberche begann abzukühlen.
Es entstand ein riesiges Uhrmeer.
Das Leben entstand aus winzigen Urtierchern.
Wasserpfanzen kletterten an Land.
Die Menschen wurden die Bestimmer auf der Erbe.
Die Menschen übernahmen das Kommado.
Der Mensch passt die Umwelt an ihre Bedürfnisse an.
Das ist gefährlich, sagen Wissenschafter.

Blitzlesen

Langsam anfangen und dann steigern! Wiederholungen bringen Sicherheit und damit Schnelligkeit! 

Beim Wiederholen wird automatisch neu sortiert!

Zum Schluss noch einmal der Artikel als Fließtext! Viel Erfolg!

Die Geschichte der Erde

Quelle: Floh, Domino Verlag

Als die Erde geboren wurde

Das ist rund viereinhalb Milliarden Jahre her. Diese Zahl schreibt man so: 4.500.000.000! Aber unter einer Zahl mit so vielen Nullen kann sich kaum jemand etwas vorstellen. Um diese lange Zeitspanne besser zu überblicken, denken wir uns deshalb, die Erde wäre erst vor 60 Minuten entstanden.

In der ersten Minute

Die glühende Oberfläche der Erde wurde fest und begann abzukühlen. Das Wasser stieg als Dampf auf,
fiel aber als Regen wieder herunter, um erneut zu verdampfen.

Nach 8 Minuten

Als die Oberfläche der Erde ausgekühlt war, bildete sich ein riesiges Meer. In diesem Urmeer  entstanden grüne Fäden – Algen, die ersten Pflanzen! Sie gaben viel Sauerstoff an das Wasser ab.

Nach 45 Minuten

Jetzt konnten sich die Tiere entwickeln. Aus winzigen Urtierchen entstanden Quallen, Muscheln,
Seeigel und Fische.

Nach 53 Minuten

Wasserpflanzen streckten ihre Stängel ans Ufer und kletterten an Land. Aus Schachtelhalmen und Farnen entwickelten sich die ersten Nadelbäume.

Nach 54 Minuten

Auch Fische krochen mit ihren Flossen an Land und lernten, Luft zu atmen. Aus ihnen wurden Lurche
und Kriechtiere, Saurier und Vögel.

Nach 59 Minuten

Es wurde kühler auf der Erde. Die Saurier starben aus, weil sie sich nicht schnell genug anpassen konnten. Die Säugetiere schon! Jetzt begann ihre große Zeit.

Nach 59 Minuten und 30 Sekunden

Es entwickelten sich unterschiedliche Säugetiere wie Mäuse, Löwen, Pferde und Affen. Ein affenähnliches Wesen fing an, aufrecht zu gehen und sein Fell zu verlieren. Es lernte, mit den Händen zu greifen und zu überlegen. Es wurde immer klüger.

Nach 59 Minuten und 58 Sekunden

Die ersten Menschen leben auf der Erde. Sie haben es geschafft, hier die Bestimmer zu werden. Leider sind, seit wir das „Kommando“ auf der Erde übernommen haben, viele der anderen Lebewesen ausgestorben. Wir verdrängen Tiere und Pflanzen. Wir beeinflussen sogar das Klima, denn wir passen unser Leben nicht mehr an die Umwelt, sondern die Umwelt an unsere Bedürfnisse an. Wissenschaftler warnen uns, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann.