Die Arschkarte
Text mit 104 Wörtern + Übungen
Text-Quelle: Floh, Domino Verlag
Zuerst werden – quasi zum Aufwärmen – einige Wörter des Textes geübt.
Kurze, besonders lesefreundliche Zeilen
WebReader: Das Wort härteste wird nicht richtig betont.
Die Arschkarte
Wer mit der unangenehmsten
aller Aufgaben betraut wird,
gibt heutzutage schon mal
etwas frustriert zum Besten:
„Jetzt hab ich
die Arschkarte gezogen!“
Der Ausdruck stammt
angeblich aus der Zeit,
als viele noch
keinen Farbfernseher hatten
und Fußballübertragungen in
Schwarz-Weiß guckten.
Da konnten sie aber nicht erkennen,
ob ein Schiedsrichter nun die rote
oder die gelbe Karte gezogen hatte,
beide erschienen grau in grau.
Man war als Fernsehzuschauer
auf den Stadionlautsprecher angewiesen.
Deshalb zogen die Schiedsrichter,
was sie auch heute noch meistens tun,
die gelbe Karte aus der Brusttasche
und die rote aus der Gesäßtasche.
Die härteste Bestrafung
erfolgte also mit der „Arschkarte“.
Du bist der Lehrer, Klick genau auf den Fehler in jeder Zeile!
Es kommt einem dann vor, als hätte man die Aschchkarte gezogen.
Die Redewendung geht auf den Fußballscheidsrichter zurück.
Der Schiedsrichter hatte die gelbe Karte in der Brustasche.
Die rote Karte zog er aus die Gesäßtasche.
Welches Wort passt nicht in die Reihe?
Erdball Fußball Handball Volleyball
unangenehm peinlich unannehmbar prekär
Wettkampfstätte Stadion Arena Station
gleichzeitig versetzt simultan synchron
Lesequatsch
Frust vermeiden
Bist du enttäuscht, hast keine Lust,
stellt sich sehr schnell ein der Frust.
Kommt nach einem Frust der nächste schon,
stellt sich ein die Frustration.
Was tut man gegen Frustrationswellen?
Die Frustrationsgrenze höher stellen!
Die Arschkarte
Die rote Karte steckt beim Arsch.
Sieht sie ein Spieler, heißt das Marsch,
und zwar Marsch vom Feld hinaus,
das Spiel ist nun für einen aus.
Zieht man die Arschkarte im Leben,
ging irgendwas ganz schön daneben.
Lesepyramide
Blitzlesen
Zum Schluss noch einmal der Artikel als Fließtext! Viel Erfolg!
Die Arschkarte
Wer mit der unangenehmsten aller Aufgaben betraut wird, gibt heutzutage schon mal etwas frustriert zum Besten: „Jetzt hab ich die Arschkarte gezogen!“ Der Ausdruck stammt angeblich aus der Zeit, als viele noch keinen Farbfernseher hatten und Fußballübertragungen in Schwarz-Weiß guckten. Da konnten sie aber nicht erkennen, ob ein Schiedsrichter nun die rote oder die gelbe Karte gezogen hatte, beide erschienen grau in grau. Man war als Fernsehzuschauer auf den Stadionlautsprecher angewiesen. Deshalb zogen die Schiedsrichter, was sie auch heute noch meistens tun, die gelbe Karte aus der Brusttasche und die rote aus der Gesäßtasche.
Die härteste Bestrafung erfolgte also mit der „Arschkarte“.