Text 17 Kakadu Figaro – 170 Wörter

Text-Quelle: Hallo Welt – Domino Verlag

Zuerst werden – quasi zum Aufwärmen – einige Wörter des Textes geübt.

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Der Text ist in Abschnitte eingeteilt und wird buchstabenweise angezeigt. 

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Ka|ka|du Fi|ga|ro
Ka|ka|du Fi|ga|ro bas|telt sich ein Werk|zeug und be|weist: Hung|er macht er|fin|der|isch! Die Nuss konn|te Fi|ga|ro nur seh|en, a|ber nicht er|wisch|en. Doch er zeig|te den Tier|for|schern der U|ni|ver|si|tät Wien, dass er Köpf|chen hat: Er bas|tel|te sich ein Werk|zeug, mit dem er die Nuss zu sich roll|en konn|te!
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Lang|e Zeit dach|te man, dass so ein|e geis|ti|ge Leis|tung nur un|se|re näch|sten Ver|wandt|en im Tier|reich, die Men|schen|aff|en, schaff|en könn|ten. Die Tier|for|scher|in A|li|ce Au|ers|perg war be|geis|tert: „Wir konn|ten fil|men, wie der Ka|ka|du sein|en kräf|ti|gen Schna|bel ge|schickt ein|setz|te, um läng|lich|e Splitt|er aus ein|em Holz|bal|ken zu bei|ßen o|der aus ein|em ver|zweig|ten Ast Stöck|chen zu|recht|zu|brech|en, um da|mit ein|e Nuss zu ho|len, die au|ßer|halb des Kä|figs nicht in sein|er Reich|weit|e lag."
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Die wich|tig|ste Be|ob|acht|ung a|ber war, dass der Ka|ka|du, nach|dem er sich das ers|te Werk|zeug ge|baut hatt|e, auch künf|tig oh|ne zu zö|gern wuss|te, was er tun muss|te: „Fi|ga|ro bau|te sich für je|de neu ver|steck|te Nuss ein wei|ter|es Werk|zeug und war je|des Mal er|folg|reich." Die Wiss|en|schaft|ler ent|deck|en imm|er mehr Tier|ar|ten, die es schaff|en, durch Nach|den|ken Auf|ga|ben zu lö|sen.

Wiederholungen bringen Sicherheit, deshalb wird der Text hier nochmals in einer Variation gelesen, und zwar ohne Silbenkennung. 

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Kakadu Figaro
Kakadu Figaro bastelt sich ein Werkzeug und er beweist: Hunger macht erfinderisch! Der Kakadu konnte die Nuss nur sehen. Erwischen konnte er sie nicht. Aber, er zeigte Köpfchen. Die Tierforschern der Universität Wien staunten. Figaro bastelte sich ein Werkzeug, und rollte die Nuss damit zu sich her.
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So eine geistige Leistung traute man lange Zeit nur den Menschenaffen zu, unsere nächsten Verwandten im Tierreich. Die Tierforscherin Alice Auersperg war begeistert: „Wir konnten filmen, wie der Kakadu seinen kräftigen Schnabel geschickt einsetzte, um längliche Splitter aus einem Holzbalken zu beißen oder aus einem verzweigten Ast Stöckchen zurechtzubrechen, um damit eine Nuss zu holen, die außerhalb des Käfigs nicht in seiner Reichweite lag."
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Am wichtigsten war die Beobachtung, dass der Kakadu, auch künftig ohne zu zögern wusste, was er tun musste: „Figaro baute sich für jede neu versteckte Nuss ein weiteres Werkzeug und war jedes Mal erfolgreich." Immer mehr Tierarten, die es schaffen, durch Nachdenken Aufgaben zu lösen, werden von den Wissenschaftlern entdeckt.

Übung Wörterassoziationen: Es ändert sich von Wort zu Wort nur eine Kleinigkeit. 

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Hunger Hänger länger Längen Lungen Zungen Zangen Wangen bangen
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Affen gaffen paffen Pfaffen schaffen raffen Waffen

DieTierforscherkonntenfilmenwiederKakadumitseinemSchnabelarbeitete.

DerKakadubissauseinemHolzbalkenSplitterheraus.

ErbrachauseinemAsteinStöckchenherausumdamiteineNusszuholen.

Schüttelsätze

Zu zu eine Werkzeug sich Wien Kakadu holen sich Nuss um ein bastelte in ein.

Werkzeug sich Wien Kakadu ein in bastelte ein holen zu sich zu Nuss eine um.

Ein Kakadu in Wien bastelte sich ein Werkzeug, um eine Nuss zu sich zu holen.

Lesepyramide

Ein Kakadu in Wien bastelte.

In Wien bastelte sich ein Kakadu mit seinem kräftigen Schnabel ein Werkzeug.

Ein Werkzeug bastelte sich in Wien ein Kakadu mit seinem kräftigen Schabel, um damit eine Nuss zu holen.

Tierarten, wie dieser Kakadu, die durch Nachdenken Aufgaben lösen, werden von Wissenschaftlern immer öfter entdeckt.

Blitzlesen

Zum Schluss noch einmal der Ausgangstext! Viel Erfolg!

Kakadu Figaro

Kakadu Figaro bastelt sich ein Werkzeug und beweist: Hunger macht erfinderisch! Die Nuss konnte Figaro nur sehen, aber nicht erwischen. Doch er zeigte den Tierforschern der Universität Wien, dass er Köpfchen hat: Er bastelte sich ein Werkzeug, mit dem er die Nuss zu sich rollen konnte! Lange Zeit dachte man, dass so eine geistige Leistung nur unsere nächsten Verwandten im Tierreich, die Menschenaffen, schaffen könnten. Die Tierforscherin Alice Auersperg war begeistert: „Wir konnten filmen, wie der Kakadu seinen kräftigen Schnabel geschickt einsetzte, um längliche Splitter aus einem Holzbalken zu beißen oder aus einem verzweigten Ast Stöckchen zurechtzubrechen, um damit eine Nuss zu holen, die außerhalb des Käfigs nicht in seiner Reichweite lag.“ Die wichtigste Beobachtung aber war, dass der Kakadu, nachdem er sich das erste Werkzeug gebaut hatte, auch künftig ohne zu zögern wusste, was er tun musste: „Figaro baute sich für jede neu versteckte Nuss ein weiteres Werkzeug und war jedes Mal erfolgreich.“ Die Wissenschaftler entdecken immer mehr Tierarten, die es schaffen, durch Nachdenken Aufgaben zu lösen.